In der Sitzung des Ortsrates Engensen am 30. April standen mehrere Themen auf der Tagesordnung, die die Entwicklung des Dorfes betreffen.

Zu Beginn wurde Chris Schneider offiziell aus dem Ortsrat verabschiedet. Er hatte zuvor seinen Rücktritt erklärt. Der Ortsrat bedankte sich für seine geleistete Arbeit und sein Engagement für Engensen. Als neues Ortsratsmitglied rückte Sabine Müller nach und wurde verpflichtet.

Im Bericht des Ortsbürgermeisters wurde auf zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten der vergangenen Monate zurückgeblickt – darunter der Lebendige Advent, das Osterfeuer, der große Rausputz sowie verschiedene Veranstaltungen der Feuerwehr und Vereine. Auch das Maibaumaufstellen am 1. Mai wurde angekündigt. Zudem informierte der Ortsbürgermeister über Gespräche mit der Verkehrsbehörde zur Einbahnstraßenregelung am Ackerdamm. Die gewünschte Freigabe für Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung wird aufgrund der geltenden Vorschriften weiterhin nicht möglich sein.

Ohne große Diskussion wurde außerdem ein Zuschuss für das Volleyballturnier beschlossen.

Ein weiteres Thema waren die Ortseingangsschilder in Engensen. Diese sollen saniert werden. Die Kosten für die Arbeiten sollen zunächst gemeinsam mit einem Dachdecker abgestimmt werden. Der neue Anstrich soll anschließend in Eigenleistung erfolgen.

Auch die Streuobstwiesen in Engensen waren Thema der Sitzung. Der Ortsrat sprach sich einstimmig dafür aus, die Verwaltung mit der Neubepflanzung zu beauftragen. Dabei wurde auch an frühere Nachpflanzungen sowie an die Erbschaft von Karl Jäger erinnert.

Ausführlicher diskutiert wurde ein Antrag der CDU zur Vermarktung von Grundstücken im Baugebiet Saatkamp. Konkret geht es um Flächen, die bislang für Mietwohnungsbau beziehungsweise Reihenhäuser vorgesehen sind. Der Antrag fordert, diese Grundstücke stattdessen kurzfristig an private Bauherren zur überwiegenden Eigennutzung zu vermarkten.

In der Diskussion wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Flächen ursprünglich bewusst für Mietwohnungsbau vorgesehen wurden und eine Änderung zusätzliche Erschließungsmaßnahmen sowie Änderungen des Bebauungsplans erforderlich machen könnte. Außerdem wurde thematisiert, dass Wohnraum für Familien, ältere Menschen und Personen ohne Eigentumswunsch in Engensen ebenfalls benötigt wird.

Unter dem Punkt Anfragen wurden außerdem die Laubbeseitigung am Lahberg sowie die Qualität des eingebauten Schotters angesprochen.