Infortermin vor Ort: Krankenhausneubau Burgwedel braucht politische Verlässlichkeit
Bei einem Infotermin am künftigen Krankenhausstandort in Großburgwedel hat die SPD Burgwedel am Donnerstag, den 27.08.2026, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt, Region und Land über den aktuellen Stand des Krankenhausneubaus und seine Bedeutung für Burgwedel und den Nordosten der Region Hannover informiert.
Die Regionsabgeordnete Leyla Hatami stellte zunächst den aktuellen Stand der Umsetzung dar. Grundlage für die weitere Entwicklung sei die von der Region Hannover beschlossene Medizinstrategie 2030. Erste Maßnahmen seien bereits erfolgt. Dazu gehören unter anderem die aktuelle Aufstockung von Angeboten in Großburgwedel (z. B. das Herzkatheterlabor) sowie die weiteren Vorbereitungen für den geplanten Neubau. Auch das Verfahren für die Beauftragung eines Generalplaners für den Neubau wurde auf den Weg gebracht.
Regina Hogrefe, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Regionsversammlung, ordnete den Standort in die Medizinstrategie 2030 der Region ein. Großburgwedel habe zukünftig als Schwerpunktkrankenhaus eine zentrale Bedeutung für die medizinische Versorgung im Nordosten der Region. Die Medizinstrategie ermögliche es der Region, die Krankenhauslandschaft aktiv und vorausschauend zu gestalten statt lediglich auf künftige Vorgaben von Bund und Land reagieren zu müssen.
Auch die Landesebene spielt für die Umsetzung eine entscheidende Rolle. Landtagsabgeordneter Tim Wook machte deutlich, dass das Land Niedersachsen erhebliche Mittel für den Krankenhausneubau bereitgestellt habe. Voraussetzung dafür sei jedoch eine verlässliche medizinische Gesamtplanung der Region. Wird – wie jüngst durch den CDU-Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten geschehen - die Medizinstrategie in Frage gestellt, wird es auch der Krankenhausneubau. Damit entfiele auch die Grundlage für die zugesagte Finanzierung des Neubaus.
Für SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Strauch hat das Projekt eine herausragende Bedeutung für Burgwedel: „Der Krankenhausneubau ist für die Gesundheitsversorgung der Menschen in Burgwedel von enormer Bedeutung – und ebenso für die umliegenden Kommunen.“ Zugleich sichere der Krankenhausstandort zahlreiche Arbeitsplätze. Auch die spätere Entwicklung des bisherigen Krankenhausgeländes nach Fertigstellung des Neubaus in etwa 6 Jahren eröffne große Chancen für die Stadtentwicklung, etwa für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage.
Für die SPD Burgwedel zeigt die bisherige Entwicklung, dass ein Projekt dieser Größenordnung nur mit politischer Verlässlichkeit über viele Jahre und über verschiedene politische Ebenen hinweg gelingen kann. In Burgwedel wurde unter Bürgermeister Axel Düker frühzeitig die Grundlage für den neuen Standort geschaffen und das notwendige Grundstück gesichert. Die Region Hannover hat mit der Medizinstrategie die planerische Grundlage beschlossen, und das Land Niedersachsen unterstützt die Finanzierung des Neubaus.
„Ein Krankenhaus wird nicht innerhalb einer Wahlperiode geplant und gebaut. Ein solches Projekt braucht tragfähige Entscheidungen, Verlässlichkeit und den politischen Willen, einen eingeschlagenen Weg auch konsequent weiterzugehen“, betont Tjorben Lücke, Regionskandidat der SPD Burgwedel.
Für die SPD Burgwedel ist deshalb klar: Der Krankenhausneubau darf nicht infrage gestellt werden. Die Menschen in Burgwedel erwarten zu Recht, dass dieses wichtige Projekt verlässlich weitergeführt und umgesetzt wird. Dafür braucht es auch künftig eine Politik, die klar zum Standort Burgwedel, zur Medizinstrategie und zur zugesagten Finanzierung steht.